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Umweltpädagogik
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Nachhaltigkeit und Umweltbildung

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschutz, Klimawandel – Themen, die immer mehr Gehör finden.  Fachleute berichten über die Ausbeutung von Ressourcen, Politiker diskutieren über mögliche Maßnahmen zur C02-Senkung, Jugendliche demonstrieren für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft. Auch das Thema Abfall ist in diesem Zusammenhang längst als Umweltproblem erkannt worden. Plastik in den Meeren, Seen und Flüssen, auch in der Wetterau, verdreckte Parkanlagen. Und die Verpackungsflut hört nicht auf.

Unser materiell geprägtes Leben geht mit ökologischen Problemen einher. Alles, was wir produzieren, wird früher oder später zwangsläufig zu einer Belastung der Umwelt.

Dass jeder einzelne durch sein persönliches Verhalten den Schlüssel zur Lösung des Abfallproblems und der Ressourcenausbeutung in der Hand hat, ist in den Köpfen der Menschen nicht immer präsent. Die Voraussetzung für ein umweltbewusstes Handeln sind die Wahrnehmung unserer ökologischen Probleme und die Wertschätzung unserer Umwelt.

Mit unserem Angebot für Schülerinnen und Schülern (SuS) möchten wir ein anregendes Umfeld schaffen, indem SuS sich Gedanken zum Thema Abfall machen. Damit der Zusammenhang zwischen dem eigenem Verhalten und den Umweltauswirkungen verstanden und hinterfragt wird. Wer Zusammenhänge erkennt und sein eigenes Verhalten reflektiert kann in Zukunft bewusster Entscheidungen treffen und somit umwelt- und ressourcenschonend handeln.

Auf kreative und spielerische Art wollen wir zeigen, warum Abfallvermeidung und Abfalltrennung wichtig sind. Mit Materialien zum Anfassen oder passenden Versuchen können Vorgänge wie Recycling oder Bioabfall-Kompostierung „begriffen“ werden. Unsere Angebote richten sich an alle Altersklassen, jeder Bildungseinrichtung.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Ihre  Kristina Usinger 060 31 90 66 56 k.usinger@awb-wetterau.de

Stimmen aus Kitas und Schulen

"Mit allen Sinnen lernen“ – Umweltbildung in der Kita Mäuseburg mit dem AWB

Wie wirkungsvoll Umweltbildung schon im frühen Kindesalter sein kann, zeigt die Kita Mäuseburg aus Friedberg, die regelmäßig mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises zusammenarbeitet: „In diesem Alter erfolgt der Lernprozess durch Erfahren, Ertasten, Staunen, Entdecken und Neugier. Genau hier setzt die Umweltbildung an. Die Kinder lernen spielerisch, wie einfach wir Ressourcen einsparen können – und wo sie das in ihrem Alltag bereits tun.“

Besonders anschaulich wird das Thema Abfalltrennung vermittelt: „Wir haben gemeinsam eingesammelte Materialien genau angeschaut und den richtigen Wertstoff- und Abfallbehältern zugeordnet. Die Kinder verstehen: Nur wenn Abfälle richtig getrennt werden, kann daraus wieder Neues entstehen.“

Ein Highlight für die Kinder ist der sogenannte „Müllfriedhof“: „Wir haben verschiedene Materialien eingegraben und nach einigen Wochen wieder ausgegraben. Die Kinder konnten vergleichen, was fast zerfallen ist – wie Zeitungspapier – und was sich kaum verändert hat, etwa eine Plastikflasche. Diese Erfahrung war für alle sehr eindrücklich.“

Auch das praktische Arbeiten bleibt nachhaltig in Erinnerung: „Beim Papierschöpfen haben die Kinder erlebt, wie aus alten Eierkartons neues Papier entsteht. ‚Aus Alt mach Neu‘ wurde so ganz konkret erfahrbar.“

In der Kita ist man sich einig: „Es ist nie zu früh, Kinder für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren. Themen wie Reparieren statt Wegwerfen, Dinge wiederverwenden, Wasser sparen und Müll trennen sind inzwischen fester Bestandteil unseres Kita-Alltags.“

Die Rückmeldung aus der Kita Mäuseburg in Friedberg zeigt eindrucksvoll, wie lebendig, praxisnah und nachhaltig die Umwelt- und Abfallbildung des Abfallwirtschaftsbetriebes des Wetteraukreises wirkt – mit spürbarem Mehrwert für Kinder, Fachkräfte und Einrichtungen.