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Wie aus Küchenabfällen wertvoller Kompost entsteht
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Wie aus Küchenabfällen wertvoller Kompost entsteht

Abfallwirtschaft bietet am 7. März 2020 Führung im Humus- und Erdenwerk an

27.02.2020
Das Humus- und Erdenwerk der Wetterauer Abfallwirtschaft bei Niddatal-Ilbenstadt verarbeitet täglich organische Abfälle. Der Bioabfall, der hier verarbeitet wird, zählt zu den besten in Hessen. Wie aus den Küchenabfällen und aus den Gartenabfällen der Wetterauer Bürgerinnen und Bürger hochwertiger Kompost und Strom für etwa 1700 Haushalte entsteht, zeigt die Abfallwirtschaft auch in diesem Jahr wieder bei Führungen durch die Anlage. Start ist der 07.03.2020 14 Uhr. 

„Durch unsere umfangreiche Aufklärungsarbeit, was in die Biotonne darf und was nicht, und dass keinesfalls Kunststoffe hineingelangen dürfen, haben wir im Wetteraukreis einen vergleichsweise sehr sauberen Bioabfall erreicht“, sagt Betriebsleiter Dr. Jürgen Roth vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises. Die Führungen im Humus- und Erdenwerk, die die Abfallwirtschaft alljährlich anbietet, sind Teil dieser Aufklärungsarbeit. Hier wird nicht nur gezeigt, wie aus den organischen Abfällen Strom und Wärme sowie Kompost gewonnen wird, sondern es wird auch demonstriert, mit welchem Aufwand Kunststoffe aus dem Abfall aussortiert werden müssen. Dr. Roth: „Das kostet Zeit und Geld und belastet die Gebührenzahler. Jeder, der dafür sorgt, dass kein Kunststoff im Bioabfall landet, der sorgt dafür, dass die Gebühren niedrig bleiben.“ 

Zu den Kunststoffen, die aussortiert werden müssen, gehören nicht nur die sogenannten kompostierbaren Kunststofftüten, sondern auch die biologisch abbaubaren Kaffeekapseln, die im Handel erhältlich sind. „Diese verrotten in unserer Anlage viel zu langsam und müssen daher genauso aussortiert werden, wie die anderen Kunststoffe auch“, erklärt Birgit Simon, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Abfallwirtschaft verantwortlich ist und die Führungen im Humus- und Erdenwerk leitet. „Leider überschwemmt uns der Markt bei seinem Kampf gegen Kunststoffverpackungen mit angeblich kompostierbaren Dingen, die aber keineswegs für den Verarbeitungsprozess in Kompostierungsanlagen geeignet sind“. Zur herausragenden Qualität des Wetterauer Bioabfalls haben auch die ständigen Kontrollen der Müllgefäße vor der Abfuhr beigetragen. Simon: „Viele Kommunen kontrollieren mit jedem Leerungsrhythmus die Mülltonnen und sobald Plastik, Windeln oder andere Fremdstoffe enthalten sind, bleibt die Tonne stehen. Nur so erreichen wir sortenreinen Bioabfall. Auch wir kontrollieren im Humus- und Erdenwerk jedes anliefernde Müllfahrzeug.“ 

Die Führung findet am Samstag den 7. März statt. Treffpunkt ist 14 Uhr am Eingang des Humus- und Erdenwerks bei Niddatal-Ilbenstadt, außenliegend an der Landesstraße 3188 von Ilbenstadt Richtung Altenstadt. Die Führung ist kostenlos und dauert etwa zwei Stunden. Die Teilnehmerzahl beträgt mindestens zehn und höchsten zwanzig Personen. Anmeldung unter Telefon 06031/90 66 38 oder per E-Mail an b.simon@awb-wetterau.de. Weitere Führungen werden über das Jahr erfolgen. Wer möchte, kann sich auf eine Warteliste setzten lassen und wird dann bequem über die neuen Termine informiert.

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