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Glasflasche leer – dann muss der Glascontainer her
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Glasflasche leer – dann muss der Glascontainer her

Wertvolles Altglas

Altes Glas ist ein wertvoller Rohstoff. „Leider landet auch im Wetteraukreis immer wieder Altglas in der Restmülltonne“, klagt Birgit Simon, die bei der Wetterauer Abfallwirtschaft für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. 

Die Wetterauer sammeln jährlich rund 26 Kilogramm Altglas pro Einwohner, der Bundesdurchschnitt liegt unter 23 Kilogramm. Jährlich finden sich deutschlandweit 4,3 Kilogramm pro Einwohner Verpackungsgläser im Restmüll wieder, in der Wetterau hingegen sind es  2,1 kg. „Glas ist zu wertvoll, um in der grauen Restmülltonne zu landen“, mahnt Simon. Durch Altglasrecycling können Rohstoffe wie zum Beispiel Kalk und Dolomit und seltene Sande eingespart werden. Außerdem werden beim Einschmelzen von Altglas nur 1.000 Grad Celsius benötigt während für die Produktion von neuem Glas 1.600 Grad nötig sind. Simon: „Durch das Altglasrecycling wird also auch Energie gespart.“ 

Altglas gehört also unbedingt in die Glascontainer, die in den Städten und Gemeinden stehen. Nach Verpackungsgesetz soll die Menge der wiederaufzubereiten Altgläser, die derzeit  bei rund 80 Prozent liegt, bis 2022 auf 90 Prozent gesteigert werden. Wichtig für die Wiederverwertung ist, dass das  Glas nach Farbe sortiert wird: In die Weißglascontainer gehören alle durchsichtigen Gläser und Flaschen. In die Braunglascontainer gehören alle braunen Flaschen und Gläser. In die Grünglascontainer müssen alle grünen, und andersfarbige Flaschen und Gläser wie blau, weiß und rot geworfen werden. „Wenn sich jemand wundern sollte, dass alle Container in das selbe Fahrzeug gekippt werden: Die Fahrzeuge haben im Innern drei Kammern, in die das Glas je nach Farbe geladen werden“, erläutert Simon. 

Sortenreinheit ist für das Glasrecycling besonders wichtig. Deshalb dürfen auch keine Trinkgläser, kein Porzellan und kein feuerfestes Glas wie Auflaufformen in die Altglascontainer geworfen werden. Diese Gläser haben andere Schmelzpunkte. Sie können zu kleinen Einschlüssen im neugewonnen Glas führen, die es beim Einfüllen heißer Flüssigkeit zum Platzen bringen können. 

Nur leere Flaschen in die Container 

Das Altglas muss vor dem Einwerfen in die Sammelcontainer nicht gespült werden und die Deckel dürfen drauf bleiben, damit die Container nicht verschmutzt werden. Gerade bei Honiggläsern ist es sogar wichtig, dass sie verschlossen bleiben. Durch austretenden Honig können Krankheiten auf Bienen übertragen werden. Die Deckel aus Weißblech, Aluminium und Kunststoff werden beim Recycling aus dem Altglas geholt und ebenfalls verwertet. 

Mit der Altglassammlung im Wetteraukreis ist die Firma Weisgerber aus Wächtersbach bis 2023 vom Dualen System Belland Vision beauftragt. Weisgerber ist vertraglich verpflichtet, die Altglascontainer spätestens alle zwei Wochen zu leeren. Überfüllte Altglascontainer oder vermüllte Containerstandorte können Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung melden.

Das darf hinein – das lasse sein

Das darf in die Altglascontainer geworfen werden:

Alle Glasflaschen ohne Pfand wie Wein, Sekt, Spirituosen, Essig, Öl, Frucht- und Gemüsesäfte. Flakons aus Glas wie Parfümflaschen. Marmeladen-, Gurken- und Senfgläser. Verpackungsglas für Obst, Soßen, Suppen und Gemüse. Konservengläser, Getränkeflaschen und pharmazeutische Glasverpackungen sowie sonstiges Verpackungsglas.

Das darf auf keinen Fall in die Altglascontainer:

Autoscheiben und PKW-Lampen. Behälter  aus Bleikristall. Blumentöpfe und Vasen. Fensterglas. Glasdekorationen wie Weihnachtsbaumkugeln. Glasgeschirr und Trinkgläser. Glaskochfelder (Ceran). Glüh- und Energiesparlampen sowie Leuchtstoffröhren. Kaminglas, Lichterketten, Mikrowellengeschirr, Monitor- und Fernseherglas. Porzellan, Keramik, Steingut und Spiegel.

Weitere Informationen, Plakate und Trennhilfen rund um das Recycling von Altglas sind auf der Seite www.mülltrennung-wirkt.de. zu finden.

 

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