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Gelbe Tonne ist verteilt
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Gelbe Tonne ist verteilt

Umtausch der Gelben Tonne gestartet 

Wetteraukreis. Die Einführung der Gelben Tonne für den Verpackungsabfall im Wetteraukreis ist abgeschlossen. Rund 100.000 Gefäße wurden an die  Haushalte verteilt. „Es ist die größte Veränderung   seit dem die Getrenntsammlung des Verpackungsabfalls  vor rund 30 Jahren eingeführt wurde. Innerhalb von einem viertel Jahr wurden 100.000 Gefäße verteilt. Remondis, der Abfallwirtschaftsbetrieb und ich sind mit dem Ablauf der Verteilung sehr zufrieden“, stellt Kreisbeigeordneter und Abfalldezernent Matthias Walther fest.

v.l.n.r: Jan van Delden, Niederlassungsleiter Remondis, Dr. Jürgen Roth, Betriebsleiter Abfallwirtschaftsbetrieb, Marian Lorke, Remondis, Fabian Fuß, Niederlassungsleitung Remondis und Matthias Walther, Kreisbeigeordneter und Abfalldezernent des Wetteraukreises bereiten in vielen kleinen Schritten die Gelben Tonnen zur Verteilung vor. Räder müssen montiert werden, Aufkleber mit Adresse auf den Deckel geklebt werden und der Strichcode vom Aufkleber mit dem Chip, der sich unter dem Tonnenrand befindet, mit Hilfe des Scanners verbunden werden. Erst dann ist eine Tonne fertig.

Das Entsorgungsunternehmen Remondis ist vom dualen System Zentek beauftragt worden, im Wetteraukreis die Gelben Säcke durch die Gelbe Tonne zu ersetzen. „Die Wetterauer Kommunen haben sich für die Gelbe Tonne entschieden, weil sie praktischer und umweltfreundlicher ist. Die Sammlung wird sauberer“, stellt Dr. Jürgen Roth, Chef der Wetterauer Abfallwirtschaft fest, und fährt fort: „Nicht zuletzt ist der Umstieg von den Säcken auf die Tonnen auch ein Beitrag zur Abfallvermeidung. Die Säcke aus Kunststoff waren selbst  Abfall, der jetzt durch die Tonnen vermieden wird.“ 

In allen Kommunen gingen während der Verteilung der Müllgefäße Anrufe von Bürgern ein, die befürchten, dass eine 240-Liter-Tonne nicht ausreicht. Auf jedes Grundstück stellte Remondis zunächst die Anzahl und  Größe an Gelben Tonnen, wie Restabfallgefäße auf dem Grundstück vorhanden sind. Seit Anfang Februar besteht die Möglichkeit, die Tonnengröße an den Bedarf der Haushalte anzupassen. Wem eine 240-Liter-Tonne nicht ausreicht, kann eine zusätzliche bestellen. Es ist auch möglich, kleine 120-Liter-Tonnen zu ordern. Die Wetterauer Abfallwirtschaft empfiehlt allerdings, erst zwei bis drei Monate zu warten, denn es könne Monate geben, in denen mehr Verpackungsabfall anfällt. Der Umstieg auf die kleine Tonne könnte dann voreilig sein. 

Bei der Firma Remondis sind bislang 10.000 Änderungswünsche eingegangen, die bis Ende März realisiert werden sollen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden gelbe oder transparente Säcke, die neben Gelben Tonnen stehen, vom Entsorger mitgenommen. Remondis ist für die Nachbestellungen, Tonnentausch und auch nicht geleerte Gelbe Tonnen zuständig. Von Anrufen und E-Mails an die Kommunen sollte abgesehen werden. 

Remondis hat zu allen Fragen und Änderungswünschen die Telefonnummer 0800 1223255 eingerichtet. Das Telefon ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besetzt. Man kann sich auch per E-Mail an gelbetonne-wetterau@remondis.de wenden.

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