Den Küchenabfällen auf der Spur

Die Teilnehmer der ersten Führung durch das Kompostwerk vor dem Bioreaktor, in dem der Bioabfall gärt

„Sehr interessant und sehr komplex ist Ihre Anlage“, mit diesen Worten bedankten sich die Teilnehmer der April-Führung durch die Kompostanlage der Abfallwirtschaft Wetterau bei Ilbenstadt. Die nächsten Führungen sind am 17.05., 05.09 und 5.10. jeweils 17 Uhr und am 23.06. um 14 Uhr.

 „Wissbegierig und interessiert waren die Teilnehmer“, berichtet Birgit Simon vom Abfallwirtschaftsbetrieb, die die Gäste durch das Humus- und Erdenwerkes führt.

Es gibt auch eine Menge zu sehen in der gut drei Hektar großen Anlage.  Mehr als 35.000 Tonnen Abfälle aus der Biotonne und Grünabfälle werden hier zu Strom und Kompost verarbeitet. Zunächst wird in der Vergärungsanlage Gas gewonnen, aus dem dann in zwei Blockheizkraftwerken Strom für rund 1500 Haushalte erzeugt wird. Schließlich verrottet der vergorene Bioabfall zu wertvollem Kompost, der in der Landwirtschaft und  in Gärten verwertet wird.

Wie das genau funktioniert, wird bei der nächsten Führung durch das Humus- und Erdenwerk beim Niddataler Ortsteil Ilbenstadt am Freitag, 17. Mai, gezeigt. Sie beginnt um 17 Uhr und dauert zwei Stunden. Die Führung ist kostenlos. Anmeldung unter Telefon 06031/906638 oder per E-Mail an b.simon@awb-wetterau.de. Das Humus- und Erdenwerk liegt außerhalb von Ilbenstadt an der Landesstraße 3188 Richtung Altenstadt. 

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