Restabfallbehandlung

Was mit dem Rest des Abfalls passiert

Die Fahrzeuge der Müllabfuhr bringen den Restmüll aus den Kommunen des Wetteraukreises nach Echzell. Der Abfall wird im Entsorgungszentrum gewogen und in einen Flachbunker in der Anlieferungshalle entladen.

Störstoffe, gefährliche Abfälle sowie Elektroteile werden per Sichtkontrolle aussortiert. Anschließend wird der Abfall mit Hilfe eines Radladers in einen Zerkleinerer aufgegeben. Das zerkleinerte Material wird über eine Bandanlage der weiteren Aufbereitung zugeleitet.

Es folgt eine Siebung, bei der der Abfall in zwei Fraktionen getrennt wird. Der Siebschnitt liegt bei 160 Millimeter.

Das feine Material, das durch die Lochbleche des Siebes hindurchfällt, und das grobe Material passieren zwei Eisenmetallabscheider, die Metalle aussortieren. Ein Förderband transportiert die Metalle zum Container, in dem sie gesammelt und anschließend zur Schrottverwertung gebracht werden.

 


Die von Metallen separierten Fraktionen werden gemäß ihrer Siebung als hoch- oder als mittelkalorische Fraktionen vermarktet. Das Material wird in Großraum-Lastwagen verladen und als Sekundärbrennstoff in zertifizierten Verbrennungsanlagen verwendet.