Die mechanische Abfallbehandlungsanlage

Energetische Verwertung

In der mechanischen Behandlungsanlage Entsorgungszentrums Wetterau in Echzell wird der Restmüll fast vollständig verwertet. Metalle werden ihm entzogen und der Verwertung zugeführt. Der nicht mehr zu recycelnde Rest wird zerkleinert und als Ersatzbrennstoff in der Industrie verbrannt. Der Energiegehalt ist höher als der von Braunkohle.

Dr. Jürgen Roth, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes

„Unsere Aufgabe ist es, Ihre Abfälle getrennt zu erfassen, damit sie in nachgeordneten Materialkreisläufen wieder verwendet werden können. Dies wird von uns wirtschaftlich und ökologisch umgesetzt. Damit tragen wir hier in der Wetterau konkret zum Klima und Ressourcenschutz bei.“

Seit 1999 in Betrieb

Die Abfallbehandlungsanlage wurde im Januar 1999 in Echzell/Grund-Schwalheim in Betrieb genommen, um den Restabfall für eine weitere Verwertung vorzubehandeln.

Sie wird von der Tochtergesellschaft Wetterauer Entsorgungsanlagen GmbH (WEAG) betrieben, die vom Abfallwirtschaftsbetrieb für Planung, Bau und Finanzierung von Entsorgungsanlagen gegründet wurde. Die Anlage ist auf dem modernsten technischen und ökologischen Stand und wird stetig optimiert.

Die WEAG ist durch ihre langjährige Betriebserfahrung in Fachkreisen ein kompetenter Ansprechpartner für die Behandlung von Restabfall und die Vermarktung von Wertstoffen.

Die mechanische Behandlungsanlage für den Restabfall hat eine Fläche von rund 4.000 Quadratmetern. Fünf Beschäftigte verarbeiten in der Anlage bis zu 45.000 Tonnen Restmüll jährlich.